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Süddeutsche U16 Meisterschaften in Frankfurt am Main

Gold für Katja Riedl, Bronze für Theresa Schmid

Ein Start bei Süddeutschen Meisterschaften das ist in der Leichtathletik erst ab der AK 14 möglich. Diese Gelegenheit wollten Theresa Schmid, Katja Riedl und Magdalena Reisinger – drei W14 Nachwuchssportler vom TSV Erding nutzen und sich mit anderen Sportlern aus halb Deutschland in ihrer Altersklasse messen. Katja Riedl und Magdalena Reisinger im Stabhochsprung, Theresa Schmid über die 800m. Alle drei gehören zu den besten in Bayern in ihrer AK und der jeweiligen Disziplin. So machten sich die drei Erdingerinnen nicht nur mit Trainer Alex Bauer auf die 466 km lange Reise nach Hessen, auch die Familien der Mädels waren zum Anfeuern dabei.   Nun galt es auf den Punkt fit zu sein, mit ungewohnten Abläufen (Callroom) umzugehen und am ausgerechnet heißesten Tag des Jahres eine tolle Leistung abzuliefern. Das gelang den TSV Sportlern bestens. Zur Mittagszeit, bei Wettkampfbeginn vom Stabhochsprung waren es schon gut über 30 Grad in der Bezirkssportanlage Hahnstraße-Niederrad. Magdalena Reisinger meisterte ihre  Einstiegshöhe von 2,40m problemlos, ebenso die 2,60m und 2,75m. Toll schraubte sich die Erdingerin auch über 2,90m, leider riss ihr ihr eigener Sprungstab die Latte und Reisinger musste mit Platz 5 und übersprungenen 2,75m Vorlieb nehmen. Die TSV Athletin war natürlich sehr enttäuscht, aber für die Ersten Süddeutschen trotzdem eine super Platzierung. Die zweite Erdinger Springerin, Katja Riedl griff bei 2,90m ins Wettkampfgeschehen ein und lieferte mit drei weiteren Teilnehmerinnen einen spannenden Wettkampf mit einigen Führungswechseln. Es ging über 3,05m und 3,15m mit ständig neuen Bestmarken der Mädels. Die 3,05m schafften nur noch Drei Teilnehmerinnen, so war für Katja Riedl schon eine Medaille sicher, bei 3,15m waren sie nur noch zu zweit. Am Ende schraubten sich Riedl vom TSV Erding und Obermayer Sophia vom TSV Wasserburg beide über 3,25m. Für beide eine neue Bestmarke und da beide nur jeweils einen Fehlversuch hatten, gab es einen geteilten 1. Platz und Gold für Katja Riedl und Obermayer. (In der DLV Bestenliste der W14 sind sie zusammen jetzt auf Platz 1 im Stabhochsprung). Inzwischen stand die Hitze im Stadion, ebenso wie die 23 Teilnehmerinnen an der Startlinie über 800m. Mit dabei Theresa Schmid, die sich auch sofort nach dem Startschuss an sie Spitze des Feldes setzte und ein hohes Tempo vorlegte. Das Feld zog sich sichtlich auseinander, eingangs der letzten Runde war die Erdingerin noch in Führung. Dann gab es einen hefigen Fight um die Podest-Plätze zwischen zwei Mädels aus Hessen, Rheinland und der TSV Athletin. Mit 2:20,91min (Platz 3) überquerte Schmid nur knapp hinter Tortell Amelie 2:19,14min (TSV Friedberg, Hessen) und Eichhorn Lena 2:18,24min (LG Rhein-Wied) die Ziellinie. Theresa war hinterher schon etwas traurig und meinte: „Naja, also ein bisschen enttäuscht bin ich schon, weil ich geführt habe und dann am Schluss noch geschlagen wurde. Aber der Lauf war sehr schnell und gut besetzt, was man vor allem am Schlusssprint gemerkt hat.“ Als ihr auf dem Siegerpodest die Bronzemedaille umgehängt wurde, war die Freude aber schon groß.

CW

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2022-06-22T12:36:20+02:00
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